Tauchschiff Humboldt Explorer – Tauchsafari Galapagos

Humboldt Explorer

An Bord der Humboldt Explorer die Galapagos Inseln zu ertauchen, bietet Ihnen das Erkunden einer bisher unbekannten Welt der Schönheit, Wunder und des Unterwasserlebens.

Termine und Preise

Touren

Tour-Ablauf

Tourplan: Montag – Montag (8 Tage/ 7 Nächte):

Montag: San Cristobal Airport, Nachmittags: Isla Lobos
Dienstag: Vormittags: Punta Carrion, Nachmittags: North Seymour
Mittwoch: Wolf Island
Donnerstag: Wolf Island, Weiterfahrt zu Darwin Island
Freitag: Darwin Island, Weiterfahrt zu Wolf Island
Samstag: Wolf Island, Lange Weiterfahrt nach Cousins Rock
Sonntag: Cousins Rock, Nachmittags: Santa Cruz Highlands
Montag: San Cristobal: Interpretation Centre, San Cristobal Airport

Die Tage an Bord der Humboldt Explorer schließen im Allgemeinen einen Tauchgang um 06:30 Uhr mit anschließendem Frühstück mit ein, einen Tauchgang um 09:30 Uhr, Mittagessen um 12:00 Uhr und Nachmittagstauchgänge um 13:30 Uhr und um 16:00 Uhr. Abendessen gibt es ungefähr um 19:00 Uhr. Unter den momentanen Nationalparkrichtlinien sind keine Tauch- noch Landgänge bei Nacht möglich.

Die Humboldt Explorer erreicht am Montagmorgen ihr endgültiges Ziel. Das Mittagessen wird als Barbecue auf einer Insel stattfinden. Dieses Essen ist nicht mit im Preis inbegriffen. Der anschließende Transport wird organisiert und schließt einen Transfer zum Flughafen ein. Es gibt eine Abfahrtssteuer, die in bar bezahlt werden muss, in Höhe von 40, 80 USD, entweder in Quito oder in Guayaquil.

Bitte beachten Sie, dass der aufgeführte Tourplan ein Beispiel darstellt, und aufgrund von örtlichen Richtlinien, Wetter oder logistischen Begebenheiten durch den Kapitän geändert werden kann. Normalerweise schließt der Tourplan jeder Woche die gleichen Inseln mit ein, die Reihenfolge der Inseln, jedoch, wird vom Galapagos Nationalpark vorgeschrieben.

Was gibt es zu sehen?

Auf den Touren können Sie Galapagos Haie, Hammerhaischulen, Meeresschildkröten, Thunfischschulen, Adlerrochen, Seelöwen, Walhaie und mehr sehen! Zudem gibt es Schildkröten, Weißspitzenhaie, Delfine, Walhaie, Mantarochen, Goldrochenschulen und vieles mehr sehen.

Ausstattung

Handtücher, Betttücher und –bezüge, Decken, Badehandtücher und Waschlappen werden an Bord gestellt. An Bord finden sich neben den 8 gemütlichen Doppelkabinen ein klimatisierter Salon, ein überdachtes Deck am Heck, ein Sonnendeck mit Jacuzzi und eine 7-köpfige Crew, die stets um Ihr vollstes Wohlbefinden bemüht ist. Der Salon ist mit gemütlichem Sofa und Sessel ausgestattet mit vollständigem Audio- und Videoentertainmentsystem und einem schönen Essensbereich und Theke/ Bar ausgestattet. Auf dem überdachten Deck am Heck gibt es einen Grill und gemütliche Liegen zum Entspannen.

Beachten Sie bitte, dass aufgrund der bestehenden Regulierungen und Richtlinien durch die Crew, die Ausrüstungslogistik, Versicherungsbestimmungen und örtliche Tauchbestimmungen weder Rebreather noch Tauchscooter an Bord erlaubt sind.

Kabinen

Die Humboldt Explorer kann bis zu 16 Passagiere in 8 klimatisierten Doppelkabinen auf den Haupt- und Unterdecks aufnehmen. In allen Kabinen haben Sie Blick aufs Meer, TV/ DVD, privates Badezimmer und Warmwasserduschen. Alle Räume außer #3& 4 (vorderes Unterdeck) können mit Queensize-Bett oder Twin-Betten ausgestattet verwandelt werden.

Deckplan

Im Preis

Inklusive

  • Kabinenunterbringung je nach Kategorie
  • Alle Mahlzeiten, Snacks und Softdrinks, Trinkwasser (einschließlich lokale Bier- und Weinsorten zum
  • Abendessen inklusive)
  • 2-3 Tauchgänge pro Tag (im Durchschnitt)
  • Tauchflaschen 12 Ltr. INT
  • Gewichte (Blei) und Blei-Gürtel

Exklusive

  • Visa-Gebühren
  • Transfer zum Flughafen in Quito oder Guayaquil
  • Unterbringung im Hotel
  • Flüge nach/ von Galapagos (außer mit angegeben)
  • Letztes Abendessen (am Sonntag)
  • Leihausrüstung (Tauchcomputer/ Flossen/ Masken/ Schuhe/ Handschuhe/ Hauben, Tauchanzug, BCD, Regulator)
  • Abflugsteuer Quito oder Guayaquil
  • Premium alkoholische Getränke
  • Galapagos Nationalparkgebühr (100 USD pro Person, nur in bar, kann am Flughafen in Galapagos gezahlt werden)
  • Ingala Transit Card (10 USD pro Person, nur in bar, bezahlbar am Flughafen Quito oder Guayaquil)
  • Nitrox (150 USD pro Person)
  • Überdruckkammergebühr (35 USD pro Person)
  • Treibstoffzuschlag (150 USD pro Person)
  • Reise-, Tauch-, Kranken-, etc. Versicherung
  • Trinkgeld

Tauchbereich

Das Tauchdeck ist mit Boxen zum Verstauen Ihrer Ausrüstung ausgestattet, einem großen Kameratisch, Ladestation, Sauerstoff- und Nitroxfüllstation, Tauchflaschenregal und einem separaten Frischwasserreinigungsbecken für Ihr Unterwasserequipment.

Getaucht wird von einem der beiden großen Pangas (=Tauchdhonis), in welche Sie bequem über das Tauchdeck einsteigen können. Zur Sicherheit ist die Humboldt Explorer mit einem Satellitentelefon ausgestattet, um unwahrscheinlichen Fall einen Notruf absetzen zu können.

Tauchflaschen, Gewichte und Gürtel werden an Bord gestellt. Weiteres Equipment steht gegen Voranmeldung und Gebühr zum Leihen zur Verfügung.

Alle Tauchgänge werden von einem Instructor oder Naturalist Guide geführt. Aufgrund der Galapagos Nationalparkbestimmungen müssen alle Taucher zu jeder Zeit mit einem Guide tauchen. Alle Taucher müssen sich bei einem Mitglied der Tauchcrew bei Wassereinstieg ein und bei –ausstieg ausloggen. Dekompressionstauchgänge sind strengstens verboten! Die maximal erlaubte Tauchtiefe beträgt normal 39 Meter, bei Nitrox 33 Meter. Nach dem Konsum von Alkohol sind keine Tauchgänge mehr erlaubt.

Alle Taucher müssen eine Tauchversicherung entsprechend der Galapagos Nationalparkrichtlinien vorweisen können.

Taucher müssen eine unterwasserfähige Konsole einschließlich SPG, Tiefen- und Zeitmesser oder einen Tauchcomputer mit den genannten Funktionen mit sich führen.

Mindestvoraussetzungen

Mindestvoraussetzung: Kinder unter 15 Jahren müssen mit ihren Eltern oder Vormund tauchen, außer sie absolvieren aktives, geführtes Training mit einem Instructor. Der Tauchplan bietet keine Tauchmöglichkeiten für Tiefen oberhalb von 12 Metern. Alle Taucher müssen zertifiziert sein, unterhalb dieser Tiefe tauchen zu dürfen. Aus diesem Grund empfehlen die Organisatoren ein Mindestalter ihrer Gäste von 15 Jahren.

Weiterhin müssen alle Taucher den OWD vorweisen und erfahren sein (hier liegt die Empfehlung bei über 100 geloggten Tauchgängen) und mindestens 1 Tauchgang in den 6 Monaten vor dem Check-In auf der Humboldt Explorer. Viele Tauchgänge der Tour sind auf fortgeschrittenem Niveau, die Strömungen können stark sein, und oftmals müssen Taucher dagegen anschwimmen.

Sonstiges

Technische Details

Technische Details Humboldt Explorer

Baujahr: 2009
Länge: 34 Meter
Breite: 6,5 Meter
Tiefgang: 2,5 Meter
Geschwindigkeit: 10 Knoten
Kompressoren: 2x Bauer mit Nitroxmembranfüllstation (32%Nitrox), Uferspeicherung
Crew: 7 plus Naturalist Diving Instructor & Diving Instructor Assistant (sprechen Englisch)
Kabinenanzahl: 8 Doppelkabinen mit en-suite Badezimmer, Warmwasserdusche. Klimaanlage, Meerblick und TV/ DVD
Max. Gäste: 16

Nautik/ Kommunikation/ Sicherheit:

Radar, Tiefensonar
Radio VHF/ DSC/ SSB, GPS
Rettungsboote (2), Rettungswesten, Notfall-GPS-Sender, Notfallsauerstoff und Erste-Hilfe Kasten

Zusätzliche Informationen

Benötigte Dokumente

  • Gültiger Pass (mind. noch 6 Monate für EU-Bürger)
  • Rückflugticket
  • Visa (gültig für jedes Land auf ihrer Route inklusive Rückreise)

Kundenfeedback – Reisebericht – Tauchsafari Dezember 2020
(von Philipp S.)

„Ein ganz besonderes Taucherlebnis!

Am Freitag nach der Arbeit fiel die Entscheidung:
Es geht in den Urlaub – und zwar in ca. einer Woche. Heißt, es musste noch einiges organisiert werden und die Zeit war knapp. Mich auf dem Schiff einbuchen, Flüge besorgen, Bestätigung der Tauchversicherung zuschicken lassen und – durch die aktuelle Situation – den ein oder anderen Corona-Test machen. All das und mehr galt es irgendwie innerhalb dieser einen Woche zu erledigen. Doch mit der tatkräftigen Unterstützung von Timo war das glücklicherweise kein Problem. Die Kommunikation mit dem Schiff, der Airline und der Tauchversicherung wurde komplett von Ihm übernommen, sodass ich mich in Ruhe auf den Rest konzentrieren konnte.

Mit gepackten Sachen ging es also am darauffolgenden Samstag (05.12) zum Flughafen Frankfurt am Main. Dort galt es einen Corona-Test zu machen, da für die Einreise nach Galapagos eben dieser nicht älter als 4 Tage sein durfte. Am Testzentrum angekommen, musste man sich anmelden und kurz auf einen freien Platz warten. Nach 10 Minuten war die ganze Sache aber auch schon wieder vorbei und der Reise stand nun nichts mehr im Wege.

Über Amsterdam und Quito (Hauptstadt Ecuadors) flog ich nach Guayaquil. Dort verbrachte ich eine Nacht im Hotel und traf bereits einen meiner Mittaucher. Am nächsten Morgen ging es weiter nach San Cristóbal – die östlichste Insel des Galapagos Archipels. Als wir dann den kleinen Flughafen verlassen haben, wurden wir freundlich von unseren Tauchguids begrüßt. Während des Transfers zum Boot lernten wir dann auch die anderen Taucher kennen.
Noch bevor es die Gruppe aufs Boot geschafft, sagten uns bereits die ersten Seelöwen Hallo – somit liefen dann auch das erste Mal die Kameras heiß.

Auf der Humboldt Explorer ankommen – mittlerweile früher Nachmittag – gab es etwas zu essen und das Bootsbriefing. So wie das für eine Tauchsafari eben typisch ist. Anschließend wurde das Equipment zusammengebaut und der Tauchplatz für den Checkdive angesteuert. Der Checkdive, sowie die zwei weiteren Tauchgänge am nächsten Morgen auch fanden in der Nähe von San Cristóbal statt. Dadurch hatte man genug Zeit eventuell vergessene Sachen schnell noch zu besorgen.

Dann ging es auf die Insel Nord Seymour. Dort hielten wir uns ca. eine Stunde auf und konnten Blaufußtölpel, Fregattvögel, Meerechsen und Seelöwen aus nächster Nähe beobachten.

Zurück auf dem Schiff wurden endlich die legendären Tauchplätze Wolf und Darwin angesteuert. Die Fahrt ging die ganze Nacht durch und endete kurz nach Sonnenaufgang vor Wolf. Während sich die Taucher voller Vorfreude schon in Ihren Neopren zwängten und das Schiff noch nicht ganz die endgültige Parkposition erreicht hatte, rief einer der Guides den Tauchern zu, in Richtung Insel zu schauen und deutete ins Wasser. Der erste Gedanke war klar – wahrscheinlich Delfine, als dann allerdings die erste Finne zu sehen war, wurden die Augen immer größer und größer.
Eine kleine Gruppe Orcas!
Als ob sie uns begrüßen wollten, schwammen sie zwischen dem Boot und der Insel hindurch und wir konnten einen einmaligen Anblick genießen. Einfach unglaublich!

Die Aufregung zum Zerreisen gespannt, machten sich alle Taucher bereit und von zwei Schlauchbooten wurde sich ins Wasser fallen gelassen. Unter Wasser erst ein wenig ruhig – nach kurzer Zeit allerdings konnten wir den ersten Hammerhai sichten und dann den Zweiten und den Dritten und es hörte einfach nicht mehr auf. Zu fast 100% des Tauchgangs hatten wir Hammerhai um uns. Näher am Felsenriff zogen häufig große Galapagoshaie ihre Runden und versuchten auch was von der Aufmerksamkeit der Taucher zu erlangen.
Um den Tauchgang abzurunden, bot sich eine Schule von Adlerrochen als Fotomotiv an und positionierte sich direkt vor uns. Massenweise Schildkröten, Muränen und Schwarmfisch machten diesen Tauchgang dann auch endgültig perfekt.
Die nächsten Tauchtage haben bewiesen, dass wir kein Glück hatten, sondern dass das ganz normal dort ist.

Bei Darwin war es nicht nur genauso gut, es wurde sogar noch besser. Vor dem ersten Tauchgang bei Darwins Arch wurde uns gesagt, dass die Saison für Walhaie zwar eigentlich vorbei ist, wir aber trotzdem noch Glück haben können – und genau das hatten wir auch – und nicht nur einmal. Während der nächsten Tauchgänge durfte die Gruppe 4 Walhaie bestaunen.
Sogar Delfine waren beim Tauchen zu sehen. Mit diesen konnte man auch problemlos schnorcheln und tolle Aufnahmen machen.
Als nach einem eigentlich „gewöhnlichen“ Tauchgang uns die andere Gruppe unbedingt ihre Aufnahmen zeigen wollte, konnte man bereits ahnen, dass wieder etwas Außergewöhnliches passiert sein musste. Und so haben sich bei deren Tauchgang ein paar Delfine und ein Walhai dazu entschieden gemeinsam an den Tauchern vorbei zuschwimmen und für einen unvergesslichen Augenblick zu sorgen. Ich hätte es fast nicht geglaubt, hätten sie es nicht gefilmt.
Meine Gruppe hatte wiederum das Glück, dass ein Seelöwe Lust hatte mit uns zu spielen – und dies fast einen ganzen Tauchgang lang. Das ein Tier unter Wasser richtig mit einem interagiert war für mich eine komplett neue und unglaubliche Erfahrung. Allerdings war etwas Achtsamkeit geboten, da der Seelöwe öfters mal versucht hat an der Ausrüstung zu zupfen. Von einem der Taucher konnte er das Stirnband ergattern und hatte somit ein neues Spielzeug – zumindest solange bis der Taucher es sich wieder zurückgeholen konnte.

Das sind einfach ganz besondere Taucherlebnisse, welche ich hier erfahren konnte!

Abgeschlossen wurde die Tour mit einem Landausflug zu den Galapagos-Schildkröten, ein wenig Schlendern durch San Cristóbal und einem gemeinsamen Abendessen.
Am nächstem Morgen haben wir die letzten Sachen gepackt. Es hieß Abschied von den Anderen und von einer Tauchsafari, die ich nie vergessen werde!

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine Reise, die ich jedem Taucher wärmstens ans Herz legen kann.

PS: Mit der gewonnenen Erfahrung kann ich zusätzlich noch sagen:
Vor einem großen Mehraufwand bei An- und Abreise wegen Corona braucht man sich keinen Kopf zu machen. Ich musste nirgendwo extrem lange anstehen und die Flughäfen, in denen ich war, haben Maßnahmen getroffen den Ablauf möglichst unkompliziert und bedenkenfrei zu gestalten. Dass ich jetzt den ein oder anderen zusätzlichen Zettel ausfüllen musste, hat mich reichlich wenig gestört.“ Philipp S.